Oktober 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4
Oktober 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

u05 barbara charadeName: Barbara Charade

Geboren, Kinderzeit und Familie:

1946 in Berlin-Wedding. Ich bin in jedem Falle ein Weddinger Urgestein und habe schon immer im Sprengelkiez gewohnt.

Meine Mutter ist 1992 mit 92 Jahren gestorben – sie lebte Zeit ihres Lebens in der Torfstraße. Mein Vater lebte später, nach der Scheidung meiner Eltern, im Rheinland. Ich habe 1965 geheiratet, 1966 kam das erste Kind zu Welt. Ich habe 2 Söhne und eine Tochter. Von der Tochter, die in der Stockholmer Straße – ebenfalls im Wedding – wohnt, habe ich eine inzwischen 16-jährige Enkeltochter.

Meine weiteren Stationen:

Nach der 9-jährigen Schulzeit war ich zuerst ein Jahr an der Haushaltsschule. Anschließend lernte ich für 3 Jahre in einem Schreibwarengeschäft. Beruflich ging es danach für 8 Jahre in den Hydra-Werken in der Drontheimer Straße weiter. Seit 1961 arbeitete ich dort in der Produktion von Radio- und Fernsehgeräten – es ging vor allem um die Herstellung von Röhren und Kondensatoren. Ab 1967 arbeitete ich dann bei der AEG im Schichtdienst, das machte ich drei Jahre lang. Mit meinem Mann wechselten wir uns in den Schichten so ab, dass wir gleichzeitig die Kinder zuhause großziehen konnten. 1971 ging ich zur Firma Gegenbauer. Bis 1990 arbeitete ich bei dieser großen Reinigungsfirma. Seit 1990 bin ich arbeitsunfähig geschrieben. Mein Mann und ich ließen uns im Jahr 1980 scheiden. Mein Mann starb im Jahr 1992.

Bis 1992 war ich Katholikin und war Gemeindeglied bei St. Joseph. Frau Härtel, die ich von der Arbeiterwohlfahrt her kannte, lud mich einmal ein, in die Osterkirche zu kommen. Dort war ich sehr angetan von der guten Gemeinschaft in der Gemeinde, die von Pfarrer Reimer Piening ausging. In Umfeld der Ostergemeinde war der Chorleiter Hensel aktiv mit seinem Nordberliner Seniorenchor. Weil ich gerne singe, kam ich durch Herrn Hensel 1992 zum Weddinger Seniorenchor. Dort bin ich seitdem aktiv – und seit kurzer Zeit zusätzlich noch bei den „Weddinger Klangfarben“.

Was war, was ist Ihnen an der Ostergemeinde wichtig?

Ich gehe regelmäßig und sehr gerne zur Plauderecke am Dienstag und zum Seniorenkreis am Donnerstag. Auch für den Gemeindebeirat bin ich seit 2008 engagiert und tue das sehr gerne. Und warum?

Weil mir die Gemeinschaft in der Osterkirchengemeinde ganz wichtig ist. Und weil ich die Menschlichkeit sehr schätze. Einer ist für den anderen da. Die vielen Kontakte mit den Menschen dort – das macht für mich Gemeinde aus. Man wird als Mensch wahrgenommen.

Und schließlich der Gottesdienst: Er gibt mir was. Beim Gottesdienst löst sich bei mir alles, was sich in der Woche innerlich aufgestaut hat.

Welche drei Wünsche hätten Sie an die Ostergemeinde im Jahr 2009?

Erstens wünsche ich mir, dass wir in der Ostergemeinde bald wieder einen festen Pfarrer oder eine feste Pfarrerin haben. Dann wird es wieder aufwärts gehen. Ich war schon traurig, dass Pfarrerin Greupner nicht bleiben konnte.

Zweitens wünsche ich mir, dass der Besuchsdienst wieder ausgeweitet wird, dass wir als Gemeinde wieder verstärkt auf die Menschen zugehen und sie für die Ostergemeinde als aktive Gemeindeglieder zurück gewinnen. Ich würde mich dem Besuchsdienst anschließen – aber ich könnte nur Besuche machen bis maximal zur 1. Etage.

Drittens wünsche ich mir, dass ich meine jetzt anstehende Ausbildung zur Lektorin, die ich bei Pfarrerin Homeyer machen werde, in den 8 Wochen erfolgreich abschließen werde und dass ich dann in der Ostergemeinde als Lektorin tätig werden kann.

Was ist Ihre Lieblingsstelle in der Bibel, und was bedeutet sie Ihnen?

Ich liebe am meisten die Weihnachtsgeschichte bei Lukas. Das war eine wahre Begebenheit, und diese Stelle gibt mir was. Ich freue mich schon, im Gottesdienst am Heiligen Abend beim Sprechchor des Krippenspiels mitmachen zu können.

Was sind Ihre Lieblingslieder aus dem Gesangbuch, und was bedeuten sie Ihnen?

So wie ich die Advents- und Weihnachtszeit liebe, so mag ich am meisten die Lieder, die in dieser Zeit des Kirchenjahres gesungen werden. Zum Beispiel: „Tochter Zion“ und „Macht hoch die Tür“.

Weil ich für mein Leben gern singe, war für mich die Begegnung mit Gospelmusik bei den „Weddinger Klangfarben“ so schön. Dieser andere Rhythmus gefällt mir sehr. Überhaupt herrscht bei den Weddinger Klangfarben eine ganz tolle Gemeinschaft.

Name: Barbara Charade

Geboren, Kinderzeit und Familie:

Geboren am 25.11.1946 in Berlin-Wedding. Ich bin in jedem Falle ein Weddinger Urgestein und habe schon immer im Sprengelkiez gewohnt.

Meine Mutter ist 1992 mit 92 Jahren gestorben – sie lebte Zeit ihres Lebens in der Torfstraße. Mein Vater lebte später, nach der Scheidung meiner Eltern, im Rheinland. Ich habe 1965 geheiratet, 1966 kam das erste Kind zu Welt. Ich habe 2 Söhne und eine Tochter. Von der Tochter, die in der Stockholmer Straße – ebenfalls im Wedding – wohnt, habe ich eine inzwischen 16-jährige Enkeltochter.

Meine weiteren Stationen:

Nach der 9-jährigen Schulzeit war ich zuerst ein Jahr an der Haushaltsschule. Anschließend lernte ich für 3 Jahre in einem Schreibwarengeschäft. Beruflich ging es danach für 8 Jahre in den Hydra-Werken in der Drontheimer Straße weiter. Seit 1961 arbeitete ich dort in der Produktion von Radio- und Fernsehgeräten – es ging vor allem um die Herstellung von Röhren und Kondensatoren. Ab 1967 arbeitete ich dann bei der AEG im Schichtdienst, das machte ich drei Jahre lang. Mit meinem Mann wechselten wir uns in den Schichten so ab, dass wir gleichzeitig die Kinder zuhause großziehen konnten. 1971 ging ich zur Firma Gegenbauer. Bis 1990 arbeitete ich bei dieser großen Reinigungsfirma. Seit 1990 bin ich arbeitsunfähig geschrieben. Mein Mann und ich ließen uns im Jahr 1980 scheiden. Mein Mann starb im Jahr 1992.

Bis 1992 war ich Katholikin und war Gemeindeglied bei St. Joseph. Frau Härtel, die ich von der Arbeiterwohlfahrt her kannte, lud mich einmal ein, in die Osterkirche zu kommen. Dort war ich sehr angetan von der guten Gemeinschaft in der Gemeinde, die von Pfarrer Reimer Piening ausging. In Umfeld der Ostergemeinde war der Chorleiter Hensel aktiv mit seinem Nordberliner Seniorenchor. Weil ich gerne singe, kam ich durch Herrn Hensel 1992 zum Weddinger Seniorenchor. Dort bin ich seitdem aktiv – und seit kurzer Zeit zusätzlich noch bei den „Weddinger Klangfarben“.

Was war, was ist Ihnen an der Ostergemeinde wichtig?

Ich gehe regelmäßig und sehr gerne zur Plauderecke am Dienstag und zum Seniorenkreis am Donnerstag. Auch für den Gemeindebeirat bin ich seit 2008 engagiert und tue das sehr gerne. Und warum?

Weil mir die Gemeinschaft in der Osterkirchengemeinde ganz wichtig ist. Und weil ich die Menschlichkeit sehr schätze. Einer ist für den anderen da. Die vielen Kontakte mit den Menschen dort – das macht für mich Gemeinde aus. Man wird als Mensch wahrgenommen.

Und schließlich der Gottesdienst: Er gibt mir was. Beim Gottesdienst löst sich bei mir alles, was sich in der Woche innerlich aufgestaut hat.

Welche drei Wünsche hätten Sie an die Ostergemeinde im Jahr 2009?

Erstens wünsche ich mir, dass wir in der Ostergemeinde bald wieder einen festen Pfarrer oder eine feste Pfarrerin haben. Dann wird es wieder aufwärts gehen. Ich war schon traurig, dass Pfarrerin Greupner nicht bleiben konnte.

Zweitens wünsche ich mir, dass der Besuchsdienst wieder ausgeweitet wird, dass wir als Gemeinde wieder verstärkt auf die Menschen zugehen und sie für die Ostergemeinde als aktive Gemeindeglieder zurück gewinnen. Ich würde mich dem Besuchsdienst anschließen – aber ich könnte nur Besuche machen bis maximal zur 1. Etage.

Drittens wünsche ich mir, dass ich meine jetzt anstehende Ausbildung zur Lektorin, die ich bei Pfarrerin Homeyer machen werde, in den 8 Wochen erfolgreich abschließen werde und dass ich dann in der Ostergemeinde als Lektorin tätig werden kann.

Was ist Ihre Lieblingsstelle in der Bibel, und was bedeutet sie Ihnen?

Ich liebe am meisten die Weihnachtsgeschichte bei Lukas. Das war eine wahre Begebenheit, und diese Stelle gibt mir was. Ich freue mich schon, im Gottesdienst am Heiligen Abend beim Sprechchor des Krippenspiels mitmachen zu können.

Was sind Ihre Lieblingslieder aus dem Gesangbuch, und was bedeuten sie Ihnen?

So wie ich die Advents- und Weihnachtszeit liebe, so mag ich am meisten die Lieder, die in dieser Zeit des Kirchenjahres gesungen werden. Zum Beispiel: „Tochter Zion“ und „Macht hoch die Tür“.

Weil ich für mein Leben gern singe, war für mich die Begegnung mit Gospelmusik bei den „Weddinger Klangfarben“ so schön. Dieser andere Rhythmus gefällt mir sehr. Überhaupt herrscht bei den Weddinger Klangfarben eine ganz tolle Gemeinschaft.

 

Normal 0 false 21 false false false DE X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4