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Pfarrer: Thilo Haak

Tel.: 0176/ 84 38 90 86

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Termine nach Absprache

Ein Augenblick verändert das Leben . . .

 

Die letzte Begegnung Jesu vor seinem Tod mit dem Jünger Petrus

Liebe Gemeinde!

Beginnend mit dem Aschermittwoch, der in diesem Jahr auf den 1. März fällt, werden wir in die Zeit der Nachdenklichkeit und der Betrachtung des Leidens und Sterbens Jesus eintreten. Zu den vielen biblischen Berichten der Passionsgeschichte gehört eine kleine Szene, die in unseren Bibelausgaben meist mit “Die Verleugnung des Petrus“ überschrieben ist. Ich lade sie ein, diese einmal aus der Sicht des Petrus selbst wahrzunehmen:

Nun stehe ich hier am Ausgang vom Hof des Hohepriesters. Gerade verurteilen sie meinen Freund und Lehrer Jesus aus Nazareth. Zum Tode werden sie verurteilen, keine Chance werden sie ihm lassen. Den Römern werden sie ihn übergeben und die werden ihn kreuzigen. An seiner Seite wollte ich gehen, das habe ich ihm mehr als einmal versprochen, aber jetzt, wo es drauf ankommt, habe ich versagt, ich habe ihn verraten. Gelogen habe ich, dreimal, so wie er es vorausgesagt hat.
Zum Glück sieht hier draußen niemand meine Tränen. Es ist zum Heulen, Jesus muss sterben und ich habe ihn verlassen.
Stark wollte ich sein, ganz stark. Dann fragt mich diese Magd, ob ich auch zu Jesus gehöre. Ohne langes Nachdenken habe ich es verneint. Um mich herum das Stimmengewirr der Ankläger, das Waffenklirren der Tempelwächter und Knechte des Hohepriesters. Angst hatte ich, nur noch Angst um das Leben von Jesus und um meines noch viel mehr.
Als mit dann ein zweiter ansprach und sagte „Du gehörst auch zu denen!“, habe ich gesagt: „Nein, ich bin’s nicht!“ Schließlich kam noch ein dritter, der feststellte: „Wahrhaft dieser war auch mit Jesus, denn er ist ein Galiläer!“ Daraufhin erwiderte ich nur kurz, dass ich nicht wüsste, was er da sagt. Das war die dritte Lüge, der Hahn krähte, ich erinnerte mich an das letzte Gespräch mit Jesus. Dann schossen mir schon die Tränen in die Augen und ich wollte nur noch weg, am liebsten ganz weit weg.
Doch bevor ich mich aus dem Staub machen konnte, geschah noch etwas von einer einmaligen Tiefe, das mich ganz in meinem Innern berührte. Ich wusste, dass ich Jesus verraten hatte. Ich war es nicht mehr wert sein Jünger zu heißen, alles was mir in den Jahren mit Jesus wichtig geworden war, scheint verloren.

Vorstellung


Von Pfarrer Thilo Haak


Liebe Gemeindeglieder der Osterkirchengemeinde, liebe Schwestern und Brüder im Sprengelkiez, mitten im Sprengelkiez liegt die Osterkirche. Dieser Kiez ist mir wohlvertraut, weil ich dort in den Achtziger Jahren als Student gewohnt habe.

Die Osterkirchengemeinde ist Gemeinde im Kiez und möchte es in Zukunft bleiben. Und vielleicht auch noch ein wenig deutlicher sein. Lage der Kirche inmitten des Kiezes und Anspruch der Gemeinde verbinden sich auf eine wundervolle Art und Weise.

Das hatte mich gereizt, mich auf die von Ihnen ausgeschrieben Stelle zu bewerben. Es entspricht meinem Bild von Kirche. Kirche ist Kirche für und mitten unter den Menschen.