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k08 mandy nickelName: Mandy Nickel

Alter: Ich wurde an einem Montag um 11:30 Uhr in den frühen achtziger Jahren in Eberswalde geboren.

wohnt in: einer schönen großen Wohnung mit Garten und Balkon und natürlich im Sprengelkiez.

Beruflicher Werdegang:

Gelernt habe ich mal Bürokraft und Callcenter-Agent. In dem Bereich habe ich aber nicht sehr lange gearbeitet. Den größten Teil meines Lebens, der was mit Arbeit zu tun hat, war ich ehrenamtlich tätig oder habe Maßnahmen vom Jobcenter wahrgenommen.

Fakt ist: Ich habe mein ganzes Leben mit Menschen gearbeitet, überwiegend mit Kindern und Senioren. Jetzt mache ich gemeinsam mit meiner Mitbewoh­nerin und guten Freundin Musik und bin hauptberuf­lich Liedermacherin.

Wie sind Sie in den Sprengelkiez gekommen?

Ich hatte gezielt vor, hier zu wohnen, weil ich wusste, dass es neben viel Grün auch jede Menge Künstler gibt. Durch Siemen Dallmann (unser aller Kiezaktivist) habe ich die passende Behausung für mich, meine Mitbewohnerin und unsere Katze gefunden.

Was gefällt Ihnen hier im Kiez, und was eventuell weniger?

Die Nachbarschaftshilfe funktioniert hier super, das war auch ein Grund, hier zu wohnen. Es gibt viele tolle Kneipen, Restaurants und sehr viele außergewöhnliche Menschen.

Was mir hier so richtig gegen den Strich geht, sind Nazisprüche auf dem Sparrplatz, die ich unweit meiner Wohnung des öfteren aufschnappe - offenbar nicht nur von Deutschen raus­posaunt. Auch ein höherer Alkoholpegel ist für solche Entgleisungen keine Entschuldigung, sie stören das friedliche Miteinander der Menschen hier im Kiez.

Was sollte im Kiez besser oder anders gemacht werden?

Es sollte sich mehr um die Jugend gekümmert werden und weniger über die harmlosen “Sparrplatzalkis“ aufgeregt. Außerdem bin ich nicht sonderlich zufrieden mit der Arbeit im Sprengelhaus. Wenn man dort nicht bald etwas tut, machen die Kiezbewohner ihr eigenes Ding und es würde ein unnötiges Konkurrenzverhalten geben. Dabei sollten wir doch gemein­sam für den Kiez leben und arbeiten?

Was sind Ihre besonderen Wünsche?

Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich fast alle meine Träume leben konnte und kann. Ich habe ein dafür sehr geeignetes Umfeld, , danke an dieser Stelle. Zu meinem Glück fehlt mir nur noch der richtige Mann, aber ich bin zuversichtlich.

Für den Kiez wünsche ich mir, dass er weiterhin für Zusammenhalt steht, auf die Belange seiner Bewohner geachtet und sich von den richtigen Stellen her für sie eingesetzt wird.

Was verbindet Sie mit der Osterkirche?

Bislang leider noch nicht viel, es ist halt die Gemeinde, die für mich zuständig ist, aber ich arbeite an einer guten Verbindung. Ansonsten spiele ich gerne meine Lieder in ihr.

Und was wollen Sie den Menschen hier im Sprengelkiez mit auf den Weg geben?

Ein Stück von meinem Glauben und meinem Optimismus, hin und wieder einen „Arschtritt“, wenn es nötig ist, Kraft etc.

Welches ist Ihre Lieblingsstelle in der Bibel, und was bedeutet sie Ihnen?

„Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch, sie zu tragen“. Das ist mein Taufspruch (68. Psalm, 20).