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k07 robert bownesssmithName: Robert Bowness-Smith

Alter: geboren 1939 in Bristol, England

wohnt in: Berlin-Wedding, Samoastraße

Beruflicher Werdegang:

Mein Leben ist verbunden mit Musik. Mein Leben ist Musik. Das zeigt mein Werdegang.

1953: Vorspiel für Musik in der British Army für Piano, Cello und Horn

1954 – 1979: Musiker und später Dirigent in der British Army. Einsatz- bzw. Stationierungsorte in Deutschland waren Iserlohn (1955), Minden (1962) und Paderborn (1972 – 1973). Darüber hinaus Dienst in Jamaika (dort Zusammentreffen mit Dave Brubeck), Libyen und Zypern.

1968 – 1973: Bandmaster des Royal Anglian Regiment, Auftritte unter anderem für Queen Mom, die Ehrenoberst dieses Regiments war.

 

1973 – 1979: Royal Artillery Orchestra London. Die Arbeit umfasste Auftritte als Dirigent im Buckingham Palast anlässlich offizieller Termine (Amtseinführungen, Adelsverleihungen, Auszeichnungen).

1979 – 1999: Schullehrer als Lehrbeauftragter für Musik und Fremdsprachen, darüber hinaus Tätigkeit als Organist, Chorleiter und Dirigent bei der Dartford Operatic Society. Gastdozent in Englischer Grammatik an der VHS Hoyerswerda.

2000: Vorzeitiger Ruhestand, Teilzeit-Dozent in Hoyerswerda bis 2007

Wie sind Sie in den Sprengelkiez gekommen?

2001 zog ich nach Berlin um. In Berlin Tätigkeiten als Pianist in Cafes, Auftritte mit eigenen Arrangements. Komponist und Arrangeur von Liedern und Chansons. Teilzeit-Organist in der Osterkirche.

seit 2004: zusammen mit Siegmar Falk Betreiber des „Ufer Cafes“, der gemütlichen Klavierstube am Nordufer 4 in Berlin-Wedding.

Was gefällt Ihnen hier im Kiez, und was eventuell weniger?

Gut gefällt mir das Leben und Zusammenleben im Sprengelkiez. Es ist hier wie in einem Dorf. In meinem Haus in London, das ich seit 40 Jahren habe, fühle ich mich noch heute als Außenseiter, weil ich keinen Londoner Akzent habe. Hier im Sprengelkiez fühle ich mich zu Hause.

Gar nicht gefallen mir die Graffitis an den Häuserwänden und die Hinterlassenschaften der Hunde auf Plätzen und Bürgersteigen.

Was sollte im Kiez besser oder anders gemacht werden?

Mehr Parkplätze wären zu begrüßen. Seit der Sperrung eines Teils der Lynarstraße am Pekingplatz ist es hier in der Samoastraße knapp geworden.

Es fehlt hier im Kiez an zentraler Stelle ein Geldautomat, um Bargeld abheben zu können. Weitere Wege bedeuten vor allem für ältere Leute ohne Auto eine zusätzliche Erschwernis.

Was sind Ihre besonderen Wünsche?

1.) Ich wünsche mir mehr Nadelbäume im Kiez, damit es auch im Winter, wenn die Laubbäume kahl sind, grüner ist.

2.) Ich wünsche mir insgesamt mehr Farben im Kiez, zum Beispiel mehr bunte und frisch gestrichene Häuserfassaden.

3.) Mehr Blumen im Kiez wären schön – beispielsweise aufgehängte Blumenampeln.

Was verbindet Sie mit der Osterkirche?

Natürlich meine Dienste als Teilzeit-Organist bei diversen Gottesdiensten.

Die Architektur der Osterkirche – sie vermittelt eine besondere Botschaft. Viele Menschen kommen deshalb, auch natürlich wegen der Konzerte, in diese Kirche.

Ich liebe die gotische Form der Fenster in meiner Wohnung.

Und was wollen Sie den Menschen hier im Sprengelkiez mit auf den Weg geben?

Es ist nie zu spät, das Leben zu ändern und einen Neuanfang zu wagen. Man kann in jeder Phase neu glücklich werden.

Welches ist Ihre Lieblingsstelle in der Bibel, und was bedeutet sie Ihnen?

Sprüche Salomon 21, 9: „Es ist besser wohnen im Winkel auf dem Dach, denn bei einem zänkischen Weibe in einem Haus beisammen.“

Diese Bibelstelle verbinde ich mit der in meinem Leben eingetretenen großen Veränderung.