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Himmelfahrt im Sprengelpark

 

Weißt Du, wo der Himmel ist – und Rosis Käsekuchen?

Himmel 1Es war schon ganz schön kalt an diesem Himmelfahrtstag. Die Sonne schien zwar, gleichwohl so richtig angenehmes Wetter zum „draußen Feiern" war das nicht.

Doch Tradition ist Tradition: Wenn es nicht regnet, feiert die Ostergemeinde den Himmelfahrtsgottesdienst im Sprengelpark. Also wurden die Stühle und Tische, die Anlage, der Generator und vieles mehr aus der Kirche in den Park gerollt oder getragen. Dank der Kälte waren die Vorbereitungen weit vor dem Gottesdienstbeginn abgeschlossen. Um warm zu werden hatten die Träger Michael Pomp, Marco und Pascal Ninnemann, Andreas Stelmaczik, Michael Steinbach und Nils Jürgens das ohnehin schon gewohnt hohe Tragetempo kurzerhand verdoppelt.

In der Küche wurde in der Zwischenzeit das Nach-Gottesdienst-Buffet von Elisabeth Reh und Brigitte Henrichs vorbereitet: Kaffee gekocht, Kuchen geschnitten, Salate und Brote entgegengenommen.

Pünktlich um 11.00 Uhr eröffnete Andrea Kelm mit ihrer Gruppe trommelnd den Gottesdienst. Im Mittelpunkt stand dieHimmel 2 Frage: Weißt Du, wo der Himmel ist? Pfarrerin Stefanie Sippel suchte bei den Kindern und Erwachsenen nach Antworten: Die einen zeigten ganz einfach nach oben, andere sagten, dass er in ihren Herzen sei.

Die gut 60 Besucher wurden von Pfarrerin Stefanie Sippel und ihren beiden „Mitstreiterinnen" Angela Bochum und Sigrun Spodeck-Engelhardt immer wieder zum Mitmachen eingeladen: Jedes Lied und die Gebete wurden von Bewegungen begleitet, die Geschichte des Himmelfahrtstages wurde sehr lebendig erzählt und im Laufe des Gottesdienstes wurde eine Jakobsleiter gebaut, deren Sprossen mit Wünschen der Kinder und Erwachsenen beschriftet wurden. So entstand eine ganz bunte Leiter, die zurzeit in unserer Osterkirche zu bewundern ist.

Himmel 4Nicht nur die Trommelgruppe begleitete den Gottesdienst musikalisch, auch Uwe Schamburek spielte am Keyboard.

Der Gottesdienst endete mit dem israelischen Tanz „Sulam Ya'akov", auf Deutsch „Jakobsleiter", und dem Kindersegen.

Die Mitmachaktionen und der Tanz schienen alle sehr in Anspruch genommen zu haben, denn in kürzester Zeit war das reichhaltige Buffet geleert.

Der obligate Abschlussplausch aller Mitwirkenden in der Küche der Kirche, gedacht um Danke zu sagen und die Reste des Buffets zu vertilgen, musste in diesem Jahr angesichts des leeren Buffets gleichwohl nicht ausfallen: Denn das Küchenteam hatte einen von Rosi Dags wundervollen Käsekuchen einfach vergessen in den Park zu tragen. So hieß es zum Abschluss nicht „weißt Du, wo der Himmel ist?" sondern „weißt Du, wo Rosis Käsekuchen ist?"

Ein schöner abwechslungsreicher Gottesdienst, mit Liebe vorbereitet und durchgeführt...da entsteht und wächst etwas ganz langsam heran...allen vielen Dank! Es hat Freude gemacht, dabei gewesen zu sein.

Jürgen Engelhardt