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Die Trommelgruppe


Jesus würde tanzen – was sonst?!

Mein Name ist Andrea Kelm, und ich bin eine begeisterte Trommlerin. Ich liebe die afrikanische und südamerikanischen Rhythmen, die in den Bauch und in die Beine gehen. Und zusammen Musik zu machen, erhöht den Spaß noch.
Ich nahm lange Zeit Unterricht in der UFA-Fabrik und spielte auch schon damals bei öffentlichen Veranstaltungen mit der Gruppe Al-Samar für gute Zwecke. Später kam der Unterricht bei Otis da Silva (Kongo) und Gordon Odametey (Ghana) hinzu. Drei Jahre spielte ich bei Dudu Tucci und war mit Afoxé Loni beim Karneval der Kulturen mit dabei.
Nach einer längeren Pause wollte ich wieder spielen, aber ich hatte einfach kein Geld für Unterricht oder Raummieten. So fragte ich in der Osterkirche an und erhielt tatsächlich im Kellerraum einen kostenlosen Platz. Nun brauchte ich nur noch Mitspieler. Die waren nicht so leicht zu finden. Damals war ich noch im Weddinger Tauschring (den gibt es leider nicht mehr), und hier sprachen mich schließlich einige Interessenten an, aber alles absolute Anfänger. Also wurde ich zur Lehrerin.

Trommel

 

Jetzt hat sich das gut gemausert. Inzwischen sind wir eine große Gruppe von Spielern verschiedenen Alters und Fähigkeiten. Bei uns kann jeder mitmachen, der einfach Lust hat, egal ob alt oder jung, egal ob unbegabt oder Profi. Wir sind auf keine Richtung eingeschworen. Unser Inter-esse gilt nicht nur der afrikanischen Musik, sondern genauso den südamerikanischen und orientalischen Rhythmen.

 

 


Trommel1

Bisher übten am Montag im Musikkeller die Anfänger und am Donnerstag die Fortgeschrittenen. Aber das wird sich ab Januar 2012 ändern. Es wird dann am Montag um 19:15 bis 20:15 Uhr der Anfängerunterricht stattfinden, danach ab 20:30 Uhr können die Anfänger mit Vorkenntnissen loslegen.
Am Montag spielen ab 18:30 bis 19:30 Uhr die Fortgeschrittenen, und danach gibt es noch die Möglichkeit, bei Ernst gegenüber bei der Djembe-Session mitzumachen – Dank der Osterkirche und „Ernst" in der Sprengelstraße alles kostenlos.
Inzwischen existiert auch eine öffentliche Gruppe – bekannt im ganzen Kiez als die „Wedding Drums". Wir spielen auf Partys und Straßenfesten und besonders auch im Gottesdienst. Der eine oder andere hat uns vielleicht auch schon gehört, z.B. beim Afrikafest, Sparrplatzfest oder bei den Open Air-Gottesdiensten der Osterkirche.

Hierzu suchen wir immer Mitspieler, Sänger und Tänzer, die uns bei den Auftritten unterstützen. Dazu muss man kein Musiker sein. Eine einfache Rassel oder Hände zum Klatschen - mehr ist nicht nötig. Leider haben sich bisher kaum Mitspieler aus der Gemeinde eingefunden. Das finde ich schade. Ich könnte mir auch eine Zusammenarbeit mit dem Chor vorstellen.
Manch einer mag sich fragen, was trommeln jetzt mit einer Kirchengemeinde und unserem Glauben zu tun hat. Für andere Traditionen ist das keine Frage. In Afrika ist ein Gottesdienst ohne Trommel, Tanz und Gesang nicht vorstellbar. Mit großer Inbrunst und voller Entschlossenheit wird lautstark und mit ganzem Körpereinsatz der Glaube und das Vertrauen zu Jesus Christus bekundet.

Trommel3Auch in Europa können Trommeln zum Zusammenkommen und Lobpreisen aufrufen. Und auch wir konnten schon einige Male die Glocken unterstützen beim Zusammenrufen der Gemeinde.
Wir wollen unsere Freude über unsere Erlösung durch Christus auszudrücken, lautstark! Sollen es alle hören! Was würde Jesus machen, wenn er Trommler sehen würde? Er würde tanzen, was sonst. Im 150. Psalm steht, wie es geht: „Lobet ihn mit Pauken und Reigen; lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!"
Mehr kann man auch über uns erfahren im Internet unter http://trommelnimwedding.jimdo.com/
Einfach mal vorbeikommen - wir freuen uns auf alle, die Spaß an heißen Rhythmen haben.


Von Andrea Kelm